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Kenia

Habari gani? Suri sana.

 

Nach langem Hin und Her haben wir uns entschieden. Wir fahren nach Kenya.

 

Wir stöbern in Internet und Reiseführer, besorgen uns Kartenmaterial und GPS-Daten. Gut, der Flug ist gebucht, wird nur knapp 8h dauern. Direktflug Zürich-Nairobi, sehr praktisch.

 

Beim Fahrzeug ist es schon viel schwieriger, sich einfach mal auf gut Glück und ohne Referenz im Internet für einen Anbieter entscheiden, hmmm. Wir buchen einen Landrover Defender 135 mit Campingausrüstung und Dachzelt. Inklusive Überraschungen.

 

Von Nairobi geht unsere Reise via Lake Naivasha auf einer Nebenstrecke in den Masai Mara Nationalpark. Noch bevor wir das Gate erreichen, haben wir den ersten Defekt an unserem Landi. Der gerissene Ladedruckregler vom Turbo ist dank unserem besten Mann schnell repariert. In den frühen Morgenstunden geht‘s ab auf die Pirsch. Neben vielen Tieren beobachten wir auch die jährliche grosse Wanderung der Tiere, allen voran die Gnus. Die Nacht im Nationalpark verbringen wir auf einer offiziellen „Campsite“, das ist ein Platz markiert mit vier Steinen ohne Zaun, ohne Wasser, ohne Hütte, ohne Wächter, nix.

 

Nach einigen Tagen verlassen wir die Masai Mara mit einem Chassis-Riss im Landrover und warten bis wir ein Ersatzfahrzeug bekommen. Der Toyota Landcruiser ist zwar auch alt und gut gebraucht, aber er macht einen mehr oder weniger soliden Eindruck.

 

Wir besuchen den Lake Nakuru, Äquator, Lake Baringo, Samburu Nationalpark. Danach geht‘s quer den Aberdeere Nationalpark. Im Gegensatz zu den trockenen Gebieten ist‘s hier sehr grün und feucht. Die Strasse führt uns bis über 3000 m ü M und verlangt dem Landcruiser einiges ab. Der versprochene 4x4 ist in Wirklichkeit doch nur ein Heckantrieb, aber er brummt stets treu vor sich hin und bringt uns ungeschoren ans Ziel. Hakuna matata.

 

Asante sana Kenia.

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